Erste Ideen
Zur ersten Besprechung eines Themas ist es ausreichend, wenn die
Gedanken in mündlicher Form vorgetragen werden. Ergänzende
Unterlagen, erste Konzepte in elektronischer Form oder auf Papier
sind aber kein Hindernis. Es empfiehlt sich vorab Kontakt mit einem
der Mitarbeiter der AG aufzunehmen.
Thesenpapier
Spätestens zur zweiten Besprechung sollte ein Thesenpapier mit
folgendem Inhalt vorliegen:
- Ziele
- Motivation
- zentrale Fragestellung, Hypothese
- gewählte Vorgehensweise, wie die Fragen beantwortet werden
sollen
- Gliederungskonzept (grob)
- Literatur (State of the Art, erste Übersicht)
- Zeitplan (grob)
- informationswissenschaftlicher Bezug
Thesenpapier möglichst schon vor der Besprechung verfügbar
machen (per Email oder Kopie)
Regelmäßig Kontakt suchen
Während des Bearbeitungszeitraumes
- regelmäßig in die Sprechstunde kommen (zumindest alle
vier Wochen)
- Zwischenberichte geben, wie man/frau vorankommt
Nach den ersten Vorbesprechungen muss etwa zur halben Bearbeitungszeit
der/die Studierende seine/ihre Arbeit mit einem Vortrag im AG-Kolloquium
vorstellen. Die aus der Diskussion erhaltenen Rückmeldungen helfen,
die Arbeit zu verbessern. Zur Vorbereitung des eigenen Vortrags wird
erwartet, dass jede/r an den Kolloquien teilnimmt.
Die Terminfestlegung erfolgt bei Herrn Nagel, wenn die Arbeit angemeldet
wird.
Inhaltliche Hinweise
- Die Aufgabenstellung der Arbeit soll am Anfang deutlich geschildert
werden.
- Die Arbeit muss eine Zusammenfassung der Ergebnisse enthalten.
- Jede Abschlussarbeit muss auf dem Stand der Forschung aufsetzen
(d.h. auch, dass Literaturrecherchen zum Thema der Normalfall sein
sollten, nicht nur im Internet; auch englischsprachige Literatur
ist miteinzubeziehen).
- Das Thema der Arbeit soll ohne große Umschweife erarbeitet
werden, d.h. es sind keine langen Vorüberlegungen angebracht;
z. B. muss in einer Arbeit, für die eine statistische Erhebung
durchgeführt wurde, keine Diskussion über Erhebungstechniken
allgemein geführt werden.
- Terminologische Vorabklärungen sind häufig überflüssig,
vor allem, wenn es sich um Basisbegriffe wie Information, Kommunikation
etc. handelt; aber natürlich müssen die Begriffsverwendungen
konsistent sein.
- Die Argumentationen in den Textabschnitten müssen kohärent
sein.
- Die Arbeit kann auch auf Englisch verfasst werden.
Formale Hinweise
- Die Arbeit sollte zweiseitig bedruckt auf Recycling-Papier angefertigt
werden (bei Farbgrafiken auf entsprechende Qualität achten)
- Eine Abschlussarbeit sollte zwischen 60 Seiten (Bachelor) und
80 Seiten (Master, Diplom, Magister) lang sein (Gesamtumfang). Abweichungen
sollten mit dem Betreuer abgesprochen sein.
- Jede Arbeit muss ein Inhalts- und ggfs. ein Tabellen- und ein
Abbildungsverzeichnis enthalten.
- Jede Arbeit muss eine deutsch- und eine englischsprachige Zusammenfassung
(Abstract) enthalten. Weitere Meta-Daten sind optional.
- Zitatbelege in der Regel mit Kurzangaben im Text, z. B. (Schmidt
2001, 17).
- Fußnoten auf der gleichen Textseite, Fußnoten sparsam
verwenden, die Formulierungen eher in den Text einbauen. Reine Belege
gehören nicht in die Fußnoten.
- Aufbau und Struktur des Textes werden nicht vorgegeben, müssen
aber einheitlich sein (vgl. gängige Anweisungen in der Bibliothek).
- Abbildungen und Tabellen müssen entsprechend den Standards
der am Fachbereich verfügbaren Textverarbeitungs- bzw. Graphik-Software
erstellt sein.
- Programme oder sonstige maschinenlesbare Daten können auf
gängigen Datenträgern beigelegt werden. Deren Lauffähigkeit
muss gesichert sein.
- Materialien, die nicht direkt zum Text gehören, aber diesen
veranschaulichen oder dokumentieren, können in Anlagen untergebracht
werden (dies wird nicht auf den Umfang angerechnet; aber bitte sparsam
verwenden).
- Im Übrigen gelten die Bedingungen der Prüfungsordnung.
Zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten ist auch umfangreiche
Literatur in der Bibliothek zu finden. Ein empfehlenswertes Standardwerk ist von Standop/Meyer unter dem Titel "Die
Form der wissenschaftlichen Arbeit" verfasst worden. Die 16. Auflage
ist 2002 bei Quelle & Meyer, Wiebelsheim erschienen und ist auch in
der UB vorhanden.
Nützliche Links zum wissenschaftlichen Arbeiten finden Sie an
der Uni Trier unter http://www.uni-trier.de/uni/fb4/soziologie/wiss_arb.htm
gez. Prof. Dr. R. Kuhlen
Fachbereich Informatik und Informationswissenschaft, Universität
Konstanz, März 2006